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Mapa topográfico Waschleithe
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Waschleithe
Zur Verarbeitung der reichen Erz- und Silbervorkommen im Gebiet um das Grünhainer Kloster wurde in der Nähe des Glaßberges eine Erzwäsche errichtet. Für die Arbeiter und ihre Familien entstanden in der Nähe Wohnhäuser. Die Ortsbezeichnung, die als Waschsleiden erstmals 1528 urkundlich bezeugt ist, leitet sich von der häufig verwendeten Endung -leite für Hang ab und lässt sich so auf diese „Erzwäsche am Hang“ zurückführen. Waschleithe ist damit keines der vielen älteren erzgebirgischen Dörfer, die bereits um 1200 angelegt worden sind, sondern entstand erst mit dem Aufkommen des Bergbaus. Dies wird auch an der Anlage des Ortes deutlich. Waschleithe ist ein kettenähnliches Reihendorf und genügte mit seinen Blockparzellen den im Bergbau tätigen Einwohnern. 1551 war es mit insgesamt 16 Haushaltsvorständen relativ gering besiedelt. Bis 1764 war die Einwohnerzahl mit 16 Gärtnern und vier Häuslern nicht bedeutend gewachsen. Erst im Verlaufe der beiden folgenden Jahrhunderte stieg die Zahl der Bevölkerung allmählich an und erreichte in den 1950er Jahren mit etwa 800 Einwohnern ihren Höhepunkt. Zum Gottesdienst gingen die Waschleither von Anfang an nach Grünhain. Auch politisch war das Dorf über die meiste Zeit dem gleichnamigen Amt unterstellt. Nach der Wende und der Neubildung des Freistaates Sachsen erfolgten Eingemeindungen, am 1. Januar 1999 kam Waschleithe mit seinen 562 Einwohnern (Stand 31. Dezember 1998) nach Beierfeld, das sich 2005 mit Grünhain zur Stadt Grünhain-Beierfeld zusammenschloss.
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Acerca de este mapa
Nombre: Mapa topográfico Waschleithe, altitud, relieve.
Altitud media: 595 m
Altitud mínima: 442 m
Altitud máxima: 724 m
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